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Treptow-Köpenick begrüßt und unterstützt den “Zug der Erinnerung“


Am 17.April 2008 traf der “Zug der Erinnerung“ nach seinen bisherigen Haltepunkten im Ostbahnhof und in Lichtenberg im Bahnhof Schöneweide in Treptow-Köpenick ein.

Um 12:00h empfingen der Wahlkreisabgeordnete Gregor Gysi (DIE LINKE), die Bezirksbürgermeisterin Gabrielle Schöttler (SPD), der stellvertretende Bezirksbürgermeister Michael Schneider (DIE LINKE), der Vorsitzende der Linksfraktion in Treptow-Köpenick Philipp Wohlfeil (DIE LINKE), der Sprecher des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Hans Erxleben (DIE LINKE) und viele Bürgerinnen und Bürger den Gedenkzug.

Die Masse an Menschen, die sich diese einmalige Ausstellung angucken wollten, nahm über den ganzen Tag hinweg nicht ab. So musste eine Wartezeit bis zur einer Stunde in Kauf genommen werden.

Begleitet von Klarinettenmusik hatten viele Menschen Blumen am Zug befestigt. Durch eine starke Polizeipräsenz hatten Nazis keine Chance, Aktionen gegen die mobile Ausstellung, durchzuführen. Die Berliner Ortsteile Johannisthal, Nieder- und Oberschöneweide die an den Bahnhof grenzen, gelten als “Angstzone“, in der es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen gegen Menschen durch Nazis kommt. Das war auch der Grund, warum der “Zug der Erinnerung“ genau dort hält. So soll das zivilgesellschaftliche Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus unterstützt werden.

Bis zum 18.April wird der “Zug der Erinnerung“ im Bahnhof Berlin-Schöneweide Halt machen und weiter viele interessierte Menschen über die Beteiligung der Reichsbahn an der industriellen Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden informieren.


DIE LINKE. Treptow-Köpenick protestiert gegen die Schikanen der Deutschen Bahn gegen den Zug der Erinnerung

zweiter von links: Benjamin Krüger  (Bundessprecher BAK Shalom)


rechts: Petra Reichert (Geschäftsstellenleiterin Treptow-Köpenick, zweiter von rechts: Marco Tesch (Bezirksvorsitzender), dritte von rechts: Karin Kant (Jugendpolitische Sprecherin BVV-Fraktion), vierter von links: Philipp Häusler (Mitglied BV-Treptow-Köpenick)



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Bundesarbeitskreis SHALOM


DOKUMENTE:

<<< Grundsatzerklärung des BAK SHALOM

<<< Offener Brief zur Austellung „Wall on Wall

<<< Erklärung zu den Vorfällen am 19. Januar 2008 in Magdeburg