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(Der Konferentraum der Rosa-
Luxemburg- Stiftung in Berlin)


(Der Leiter der Kulturabteilung der Generaldelegation Palästinas in Deutschland Abdullah Hijazi (mitte) mit den Sprechern des BAK Shalom Benjamin Krüger (rechts) und des Berliner LAK Shalom Philipp Häusler)



(Zu den RednerInnen gehörten u. a. Dr. Gregor Gysi zum Verhältnis der Linken in Dtl. zu Israel. zur Rede...)

60 Jahre Israel: Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin

Am 14.April 2008 fand in den Räumlichkeiten der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Podiumsdiskussion zu dem Thema “60 Jahre Israel - Israel, Palästina und die deutsche Linke“ statt. Auch Mitglieder des BAK und Berliner LAK Shalom nahmen an dieser Veranstaltung teil und verfolgten aufmerksam in dem überfüllten Raum die Referate.

Die Beiträge der Veranstaltung waren:
- Alex G. Elsohn: Das Konzept Hoffnung - 60 Jahre Israel und die
Projekterfahrung im jüdisch-arabischen Dialog
- Moshe Zuckermann: Israel gestern und heute -- Facetten gesellschaftlicher
Realität
- Gregor Gysi: Die deutsche Linke und der Staat Israel
- Angelika Timm: Zivilgesellschaft als Lackmustest israelischer Demokratie


Im Ankündigungstext der Rosa-Luxemburg-Stiftung heißt es:

Im Mai 2008 jährt sich zum sechzigsten Mal der Gründungstag des Staates
Israel. Das Datum bietet Gelegenheit, sich mit der Geschichte und
Gegenwart Israels sowie zahlreichen damit in Zusammenhang stehenden
Fragen zu befassen.

Das Israel-Bild in den deutschen und internationalen Medien wird in
hohem Maße durch den Nahostkonflikt bzw. die zugespitzte
israelisch-palästinensische Konfrontation geprägt. Auf der Veranstaltung
der RLS kann dieser Aspekt nicht fehlen. Im Mittelpunkt der Diskussion
stehen jedoch die facetten- und konfliktreiche Geschichte und aktuelle
Realität des Staates Israel sowie Veränderungen, die die israelische
Gesellschaft während der letzten Jahrzehnte durchlaufen hat.

Welchen Stellenwert besitzen die sozio-kulturellen und politischen
Bruchlinien in der israelischen Gesellschaft für die heutige und
künftige Befindlichkeit des Landes und seiner Bewohner? Wie
positionieren sich "Tauben" und "Falken" zum Nahostkonflikt? Kann Israel
zugleich ein jüdischer und demokratischer Staat sein? Wie können die
Spannungen zwischen den jüdischen und arabischen Staatsbürgern
verringert werden? Welche Rolle spielen zivilgesellschaftliche Akteure
und Aktivitäten?

Die Positionierung der deutschen Linken ist mit diesen Fragen eng
verbunden und soll in die Diskussion eingebracht werden. Neben
Informationen über die aktuelle Situation in Israel werden von der RLS
geförderte Projekte vorgestellt.


Pressemeldungen zur Veranstaltung:

Spiegel: Gysi geißelt linken Antizionismus

Linie1-Magazin: Gysi mahnt Linke zur Solidarität mit Israel:

Gysi-Rede Online lesen


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Bundesarbeitskreis SHALOM


DOKUMENTE:

<<< Grundsatzerklärung des BAK SHALOM

<<< Offener Brief zur Austellung „Wall on Wall

<<< Erklärung zu den Vorfällen am 19. Januar 2008 in Magdeburg