Zum
bevorstehenden NPD-Aufmarsch am kommenden Samstag in Berlin-Neukölln,
erklärt der Sprecher des Landesarbeitskreises Shalom der Linksjugend
['solid] Berlin Bjoern Tielebein sowie Benjamin Krüger für den
Bezirksverband der Linksjugend ['solid] Berlin. Neukölln-Nord: Die
rechtsextreme NDP plant für den kommenden Samstag einen Aufmarsch im
Berliner Stadtbezirk Neukölln. Die Neo-Nazis wollen gegen den Bau
von zwei Hindu-Tempeln im Bezirk demonstrieren. Dieses
kann von AntifaschistInnen nicht tatenlos hingenommen werden.
Menschen unterschiedlichster Religionen leben in unserer Stadt und
haben das Recht diese frei und ungehindert auszuüben. Der Hetze
gegen unsere Mitmenschen unterschiedlicher Religionen, Hautfarbe und
Herkunft, wie sie von der NPD, aber auch von Teilen konservativer
Kräfte aus der Mitte der Gesellschaft betrieben wird, müssen
AntifaschistInnen immer wieder offensiven Protest entgegensetzen. Die
NPD zeigt mit dieser Demonstration, dass sie universelle Rechte aller
Menschen mit Füßen tritt. Die rechtsextreme Partei macht zum
wiederholten Mal deutlich, dass sie fernab demokratischer Prinzipien
steht und durch das Schüren von Fremdenfeindlichkeit und Angst
versucht Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Wir
fordern die politischen VerantwortungsträgerInnen im Land Berlin
dazu auf, alle demokratischen Möglichkeiten auszuschöpfen dem
braunen Treiben entgegen zu wirken und klar Stellung gegen die immer
wieder aufkommende xenophobe Hetze gegen den Bau religiöser
Einrichtungen zu beziehen. Die
linksjugend ['solid] Neukölln-Nord sowie der Landesarbeitskreis
Shalom rufen ihre Mitglieder, sowie die Mitglieder und
SympathisantInnen der linksjugend ['solid] Berlin und der Partei DIE
LINKE. Berlin dazu auf, sich am demokratischen Widerstand gegen den
geplanten Nazi-Aufmarsch zu beteiligen. Am
23. August 2008 beginnt ab 12 Uhr am U7-Bahnhof Blaschkoallee eine
vom „Antifaschistischen Bündnis Neukölln“ organisierte
Demonstration gegen den Nazi-Aufmarsch, ab 14 Uhr wird eine
Kundgebung am U7-Bahnhof Britz Süd stattfinden. Weitere
Informationen hierzu finden Sie bei der „Antifa Neukölln“ unter:
neukoelln.antifa.net .
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