| Aufmarsch
der Hamas-Fans in Berlin: "Blutsauger Israel" muß
"vernichtet werden"
Am
Samstag kam es in der Berliner Innenstadt erneut zu einem
antisemitischen Aufmarsch, ähnlich jenen im Sommer 2006.
Vorwand für die Hassdemonstration sind die
Verteidigungsmaßnahmen Israels gegen den anhaltenden
Raketenkrieg der Terroristen aus dem Gazastreifen gegen die
israelische Zivilbevölkerung…
Von
Juri Eber und Jörg Fischer-Aharon
Plakate
und Transparente machten dem Anspruch, bei der Zusammenrottung
würde es sich um eine "Friedensdemonstration"
handeln, alle "Ehre": "Blutsauger Israel" oder
"Israel's Holocaust in Palästina" war ebenso zu
lesen, wie die Forderung, unsere demokratische Gesellschaft zu
zerschlagen und an ihrer Stelle eine islamistische Diktatur zu
errichten: "Gründet das Kalifat!" gehörte auch
zu den marktschreierisch dargebotenen Parolen. Etwa 1.500 Anhänger
der islamo-faschistischen Hamas waren am Samstag dem Aufruf der
rabiat anti-israelischen "Palästinensischen Gemeinde
Berlin" und einem obskuren "Verband arabischer Vereine"
gefolgt und hatten sich am Konrad-Adenauer-Platz zusammen
gefunden, um dann über den Kurfürstendamm zum
Breitscheidplatz (Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche) zu ziehen.
Unter den Demonstrationsteilnehmern waren neben vereinzelten
Linksextremisten auch Nabil Rachid, Neuköllner
Bezirkspolitiker der in "Linkspartei" umbenannten
SED-Nachfolgeorganisation PDS.
Immer wieder ließen
die Hamas-Verehrer nicht nur ihren antiisraelischen
Wahnvorstellungen freien Lauf, sondern bemühten sich um eine
systematische Verharmlosung der Shoah und eine völlige
Verdrehung der Realitäten. So wurde Israel immer wieder als
"Aggressor" beschimpft und vorgeworfen "in
Palästina einen Holocaust zu begehen". Die Abriegelung
des Gazastreifens als Reaktion auf den Abschuss von hunderten
Raketen auf israelische Ortschaften würde bewirken, so die
Agit-Prop-Aktivisten auf den Lautsprecherwagen der
Demonstrations-Organisationen, dass der Gazastreifen zum "größten
Guantanamo der Welt" wird.
Beim Erreichen der
Fasanenstraße drohte die Situation zu eskalieren, als
aufgeputschte Teilnehmer versuchten, aus der Demonstration
auszuscheren und in Richtung des jüdischen Gemeindezentrums
in der Fasanenstraße zu stürmen. Nur mit großer
Mühe konnten Ordner die Gruppe von ihrem Vorhaben abhalten,
auch die Polizei stand bereit, einen etwaigen gewalttätigen
Angriff auf das Gemeindezentrum schon im Ansatz zu unterbinden.
Allerdings schritten die Polizeikräfte nicht ein, als während
der Demonstration mehrfach "Tod den Juden!" gerufen
wurde.
Der gleiche Organisatorenkreis hatte schon 2006
antiisraelische Demonstrationen organisiert, bei denen in
Sprechchören von den Teilnehmern "Tod,
Tod Israel" und "Wir wollen keine Judenschweine"
auf Berlins Straßen skandiert wurde. Insofern waren die
antisemitischen Hassausbrüche und Vernichtungsphantasien bei
dieser Demonstration weder ungewöhnlich, noch wirklich
überraschend.








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Fotos: Juri Eber / Agentur
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